STOP CANADA´S BLOODY SHAME


Robbenjagd in Kanada

STOP CANADA´S BLOODY SHAME

In den vergangenen fünf Jahren töteten kanadische Robbenjäger etwa 1,5 Million Tiere.

Von 1983 bis 1996 wurde eine Pause der kommerziellen Jagd im großen Stil eingelegt und es hält sich hartnäckig die Behauptung, die Robbenbestände hätten sich dadurch so erholt, dass die Tiere nun die Kabeljaubestände gefährden. Diese Behauptung wurde von vielen Wissenschaftlern widerlegt.

1996 kehrte die kommerzielle Robbenjagd mit all ihrer Grausamkeit auf Kanadas Eisfelder zurück.

Zeugen der brutalen Jagd berichten seitdem von einer Reihe von Verstößen gegen geltende Jagdgesetze. So wurde beispielsweise mehrfach das Häuten lebendiger Tiere beobachtet. Der vorgeschriebene Blinzelreflextest, der sicherstellen soll, dass die Tiere wirklich tot sind, wurde laut Augenzeugenberichten in den meisten Fällen nicht durchgeführt. Die kanadische Regierung bestreitet das vehement, hat jedoch für diese Saison eine Verbesserung des Tötungsvorgangs (Durchtrennung der Schlagader) verordnet. Somit gesteht sie indirekt ein, dass die Tötungen in den vergangenen Jahren doch nicht Tierschutzkonform abgelaufen sind. Fakt bleibt jedoch, dass eine Kontrolle der Jäger vor Ort Mangelware bleiben wird und davon ausgegangen werden kann, dass weiterhin tierschutzwidriges Töten an der Tagesordnung sein wird.

Es gibt zahlreiche Berichte und Videomaterial, welches das bestialische Massaker an den Tieren eindeutig schildert. Bislang ohne Konsequenz.

Ein Report aus dem Jahr 2005 von Mark Glover / Respect For Animals ist HIER einzusehen.

respect for animals respect for animals respect for animals

Proteste haben nun -nach jahrelanger Lobbyarbeit- in den Niederlanden und in Belgien dazu geführt, dass dort Handelsverbote für Robbenprodukte eingeführt wurden. Auch die deutsche Regierung, sowie weitere EU-Nationen haben Gesetze in Arbeit, die auf ein Handelsverbot abzielen. Leider mahlen die politischen Mühlen sehr langsam und es können mitunter noch viele Jahre ins Land ziehen, bis ein endgültiges und greifendes Gesetz in Kraft tritt...

Die Robbenjagd in Kanada wird durch die Regierung subventioniert.

Es werden über 10.000 Lizenzen für das Schlachten der Tiere vergeben. Die Jäger bekommen Subventionen, ebenso wird der Einsatz von Eisbrechern und Küstenwachtschiffen von Steuergeldern finanziert.

Die Jagd gilt größtenteils den Sattelrobben, aber auch Klappmützenrobben (Population von ungefähr 1/2 Million Tiere) sind betroffen. Gejagt werden fast ausschließlich wenige Monate alte Jungrobben.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen ein Zitat des ehemaligen kanadischen Fischereiministers J. Efford nicht vorenthalten:

"Ich will sechs Millionen Robben, oder wie viel auch immer da sind, getötet und verkauft, zerstört oder verbrannt sehen. Mir ist es egal, was mit ihnen passiert. Falls es einen Markt für mehr Robben gibt, würden die Robbenfänger kommerziell jagen und töten. Da es keinen Markt gibt, können die Jäger die Robben nicht verkaufen. Was sie wollen ist das Recht zu haben raus zu gehen und Robben zu töten... und je mehr sie töten, je mehr werde ich es lieben."

John Efford, auf einer Versammlung am 04. Mai 1998

harp seal mother new born harp seal

Unabhängige Forscher warnen Kanada eindringlich davor, die Robbenjagd mit hohen Quoten aufrecht zu erhalten.

In Kanada regt sich mittlerweile politischer Protest. Jim Harris, Vorsitzender der Green Party of Canada sagte in einer Rede am 1. Dezember 2005 in St. John´s / Neufundland, dass es sinnvoller wäre, finanzielle Leistungen des Bundes für die Robbenjagd einzustellen um damit langfristige, umweltbewusste Arbeitsplätze fördern zu können. Das Töten der Robben stelle lediglich eine Nebenbei- Beschäftigung für die Fischer dar und trage nur zu einem sehr geringen Teil ihres Einkommens bei.

Die Pressemitteilung der Green Party of Canada finden Sie HIER



Auch Sie können helfen!!

Kanada muss mit seinen verlogenen und grausamen Machenschaften erneut in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen und einem spürbaren Druck ausgesetzt werden!!!

Bitte machen Sie Premierminister Stephen Harper unmissverständlich klar, dass Sie die kanadische Jagd auf die arktischen Robben verachten und fordern Sie einen sofortigen STOPP der blutigen Jagd.

Senden Sie noch heute Ihren Protest an Premierminister Harper sowie an die kanadische Botschaft in Deutschland.



Protestbriefe und Adressen in Deutsch und Englisch

Unterschriftenliste gegen die kanadische Robbenjagd

Weitere Informationen über Robben, Robbenjagd sowie Hintergründe

Verhandlung am Internationalen Gerichtshof für Tiere

Zur Homepage