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Aussage zur Verhandlung in der Sache der kanadischen Robbenjagd vor dem internationalen Gerichtshof für Tiere
Genf, 05. Dezember 2005
Mark Glover, Respect for Animals, Nottingham, GB, Augenzeuge
Kanada ist vor der Weltöffentlichkeit der Barbarei, d.h. der weltweit größten, in grausamer und unkontrollierter Art und Weise ausgeführten Schlachterei von Meeressäugetieren auf seinem Hoheitsgebiet angeklagt. Die unverantwortliche Handlungsweise dieses Landes ist eine Beleidigung des menschlichen Anstandes und verstößt gegen das öffentliche Sittlichkeitsempfinden.
Aber auch jenen Ländern, die den Handel mit Produkten aus dieser Jagd zulassen, klebt das Blut der Robben an den Händen, denn sie unterstützen dadurch die kanadische Regierung und finanzieren indirekt die Massaker.
Wir wissen, dass im Verlauf der letzten drei Jahre fast 1 Million Robben auf dem kanadischen Packeis getötet wurden. 96 % dieser Robben waren Jungtiere im Alter von weniger als drei Monaten.
Dies ist das offizielle Bild, und es ist traurig genug. Doch die Wirklichkeit sieht noch viel schlimmer aus. Denn sehr viel mehr Robben - niemand weiß genau, wie viele - werden nur schwer verletzt und flüchten mit letzter Kraft ins Wasser, wo sie eines qualvollen Todes sterben.
Die beschämenden Massaker werden unter den Augen der kanadischen Behörden durchgeführt und von der kanadischen Regierung und den kanadischen Steuerzahlern unterstützt.
Ich habe das Gemetzel im Golf von St - Lawrence im April des Jahres 2005 selbst miterlebt. Was ich dort gesehen habe, werde ich mein Leben lang nicht vergessen.
Ich sah Robben im Akkord niedergekeult von Rohlingen, deren einziges Ziel es war, möglichst viele Tiere in möglichst kurzer Zeit totzuschlagen. Sogar die fundamentalsten Regeln, die dazu bestimmt sind, den Tod eines Tieres sicherzustellen, bevor zum nächsten geschritten wird, ignorierten diese Jäger in fast allen von mir beobachteten Fällen.
Das von der kanadischen Regierung eingeführte Quotensystem ist ein Faktor, der zum Leiden der Tiere maßgeblich beiträgt, genau so wie es die Bedingungen sind, unter welchen die Jagd durchgeführt wird, nämlich inhärent grausam.
Die tierärztlichen Beweise sind klar und überwältigend.
Im Jahre 2001 beobachtete ein Team von fünf unabhängigen Tierärzten die Jagd und untersuchte die auf dem Eis von den Jägern zurückgelassenen Kadaver. Sie untersuchten vor allem die Schädel der toten Jungrobben. Was sie dabei herausfanden, war bedenklich. In 42 % der Fälle wiesen die Schädel überhaupt keine sichtbaren oder nur kleinste Brüche wie Haarrisse oder nicht verrückte Bruchstellen auf. Laut den Tierärzten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Tiere während des Abhäutens bei Bewusstsein waren. Sie wurden also wahrscheinlich im eigentlichen Sinne des Wortes bei lebendigem Leibe gehäutet.
Die gesetzliche Position ist eindeutig und lässt keinen Raum für Zweifel. Die kanadische Rechtsvorschrift für Meeressäugetiere sagt ganz klar, was geschehen sollte. In Kapitel IV, Absatz 28 (2) heißt es: "Jede Person, die eine Robbe mit einer Keule oder einem Hakapik schlägt, muss die Robbe auf die Stirn schlagen, bis der Schädel zertrümmert ist, und muss den Schädel von Hand untersuchen oder einen Blitzreflex - Test durchführen, damit der Tod der Robbe feststeht, bevor eine weitere Robbe geschlagen wird."
Das alles geschieht eindeutig nicht.
Im April ´05 sah ich mit eigenen Augen, wie Robbenfänger Tiere reihenweise schlugen, eines nach dem anderen so schnell wie möglich, ohne dabei die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung durchzuführen. Ob die Robben tot waren oder nicht, kümmerte sie eindeutig überhaupt nicht - sie waren hauptsächlich daran interessiert, möglichst schnell möglichst viele Robben zu immobilisieren.
Der Grund für diese eiskalte Vorgehensweise liegt zu einem guten Teil im Quotensystem der Regierung begründet. Die Quoten werden nicht dem einzelnen Robbenjäger oder dem einzelnen Fangschiff zugesprochen, sondern es wird für jedes Jahr oder jede Fangsaison eine die gesamte Jagd umfassende Gesamtquote verkündet. Dies hat zur Folge, dass Jäger und Fangschiffe sich ein regelrechtes Rennen liefern, um möglichst viele Robben zu töten, bevor die Gesamtquote erfüllt ist.
Außerdem sind, wie ich bezeugen kann, die Arbeitsbedingungen glitschig, kalt und oft gefährlich. Es ist für die Jäger gar nicht möglich, die Robben unter solchen Umständen human zu töten.
Robbenfänger werden pro erlegte Robbe bezahlt - nicht im Stundenlohn - und wetteifern gegeneinander, um ihren Verdienst zu maximieren.
Der Tierarzt Steve Cheetham, Vorsitzender der RSPCA, sah sich den Film des diesjährigen Gemetzels an, Sein allgemeiner Eindruck war, dass die Robben "angefallen und geschlagen, aber nicht getötet wurden". Er sagte, die Robbenjäger "scheinen inkompetent, ihre Attacken sind chaotisch und unwirksam." Nach der Videoprojektion war er "entsetzt". Laut seinen eigenen Worten wurde "diesen Tieren ohne jeden Zweifel Schmerz und Qual zugefügt". Er fügt hinzu: "Einige der Täter scheinen abgestumpft und zeigen keinerlei Mitgefühl und weisen in meiner Sicht kein entsprechendes Training aus. Die Schlagstöcke, die sie benutzen sind nicht geeignet, in den Händen dieser Operateure einen leidensfreien Tod der Tiere zu sichern".
Das hier erwähnte Thema der Ausbildung ist interessant. Als Ausbildung wird einzig ein "Lehrgang" bei einem aktiven Robbenjäger verlangt. So werden Grausamkeit und schlechte Praxis einfach von Erfahrenen an die Unerfahrenen weitergegeben.
Auch Donald Broom, Professor für Tierschutz im Departement Veterinärmedizin an der Universität von Cambridge hat den Film über die Jagd im Jahre 2005 gesehen. Er stellt fest, dass eine Anzahl von Robben immer noch bei Bewusstsein waren, obwohl die Jäger sie niedergeschlagen hatten.
Professor Broom meint: "Es ist ein Prinzip der kanadischen Gesetzgebung und vieler anderer Länder, dass Tiere, die zur Schlachtung bestimmt sind, sei es zur Gewinnung von Nahrung oder Produkten oder aus anderen Gründen, sofort getötet oder sofort auf eine Weise bewusstlos gemacht werden müssen, dass sie ihr Bewusstsein vor dem Tod nicht wieder erlangen. Wenn das Tier aber nach der ersten schweren Schädigung länger als ein paar Sekunden bei Bewusstsein bleibt, ist die Methode nicht human".
Über die Robben, die er im Video sah, sagt er:
Ein Tier "hat bestimmt viele Minuten lang akutesten Schmerz erlitten, während es immer wieder mit dem Stock geschlagen und an einem durch sein Gewebe getriebenen Nagel fortgeschleift wurde."
"Andere erlitten während vieler Minuten heftigste Schmerzen infolge ungenügender Betäubung."
"Manche wurden mehr als zweimal geschlagen, was ihnen vor dem Verlust des Bewusstseins schwere Schmerzen zufügte."
In Professor Brooms Worten wurden bei drei Robben "die Haut aufgeschlitzt und Blutgefäße aufgeschnitten, während sie noch bei Bewusstsein waren. Sie hätten betäubt werden müssen, bevor Haut und Blutgefäße aufgeschnitten wurden. Wahrscheinlich wurden sie erst 30 - 120 Sekunden nach dem Aufschneiden der Blutgefäße bewusstlos."
Schließlich sah auch Mary Richardson, eine kanadische Expertin für humane Tötung und frühere Vorsitzende des "Animal Welfare committee" der Vereinigung der veterinärmedizinischen Fakultät von Ontario sowie des "Animal Care Review Board" mit dem Generalstaatsanwalt von Ontario den Film der Jagd von 2005.
Ihre Folgerung ist klar - "Die Robbenjagd ist von Natur aus inhuman", sagt sie. "Was ich gesehen habe, ist der eindeutige und krasse Beweis von inakzeptabler und gesetzeswidriger Grausamkeit gegenüber Tieren. In gewissen Szenen werden Robben mit schrecklichen Kopfverletzungen auf einen Haufen von toten und sterbenden Tieren geworfen. Sir ersticken an ihrem eigenen Blut und erleiden furchtbare Schmerzen, manche sogar bis zu 90 Minuten lang. Andere Szenen zeigen Jäger, welche klar ersichtlich Robben aufschlitzen, die noch bei Bewusstsein sind."
Persönlich kann ich nur bestätigen, was diese Tierärzte aussagten. Das Robbentöten, dem ich beiwohnte, war routinemäßig unmenschlich. Robben wurden niedergeknüppelt und schwer verletzt, in Qualen sich windend liegengelassen, während die Jäger zum nächsten Opfer rannten. Nur selten sah ich Jäger niedergeschlagene Robben untersuchen, um festzustellen, ob sie tot waren, und ich hatte dabei den deutlichen Eindruck, dass diese seltenen Fälle nur den laufenden Videokameras zu verdanken waren.
Ich sah Robben, die unzweifelhaft noch lebendig waren, während sie aufgeschnitten und enthäutet wurden.
Man muss sich fragen, welche Art von Menschen dies sein müssen, die einem lebenden, empfindenden Tier solch ein Leid zufügen können, und was das für eine Art von Regierung ist, die solche Brutalität verteidigt, fördert und ermutigt.
Was ist nun die Reaktion der kanadischen Regierung auf diese überwältigenden Beweise von Grausamkeit?
In den letzten Jahren wurden von lizenzierten Beobachtern mehr als 660 Beispiele von Grausamkeiten und Verletzungen der Meeressäugetiere als Beweisstücke vorgelegt. Video - Kassetten, Zeugenaussagen, Daten und Zeitangaben wurden dem Departement für Fischerei und Ozeane (DFO) detailliert zugeleitet.
Nicht eine einzige Anklage wurde gegen die Beteiligten erhoben.
Stattdessen zitiert das DFO mit Vorliebe einen anderen, unter dem Namen "Daoust Report" speziell für Werbezwecke erfassten tierärztlichen Bericht, der unter anderem behauptet, dass "die große Mehrheit der während dieser Jagd erlegten Robben (98 % im hier erwähnten Bericht) auf annehmbar humane Weise getötet wurden."
Die Daoust - Studie wurde von Beobachtern auf Robbenschiffen und in Anwesenheit von Vollzugsbeamten der DFO durchgeführt. Kein Wunder denn, dass - wie Daoust zugibt - die Robbenjäger dazu ermuntert wurden, "die Robben kräftiger zu schlagen".
Noch erstaunlicher ist die Tatsache, dass der Daoust - Report nur jene erschlagenen oder erschossenen Robben registriert, die noch bei Bewusstsein aufs Schiff gebracht wurden. Die erstaunliche Auslassung jeglicher und aller Leiden, welche in der Periode zwischen dem Erschlagen oder Abschießen und ihrer Ankunft auf dem Fangschiff von den Tieren erduldet werden, macht den Bericht praktisch wertlos.
Nichtsdestotrotz zitiert ihn die kanadische Regierung unaufhörlich - auf ihrer Internetseite, in ihren Pressemeldungen und in ihren Broschüren.
Public Relations, amtliche Deckung und diplomatische Respektabilität sind nicht die einzigen Hilfen der kanadischen Regierung an die Robbenjagd. Jedes Jahr halten sich Eisbrecher der Küstenwache in den Jagdgebieten auf. Die Regierung behauptet, dass sie den Robbenjägern keine Hilfe leisten. Das Beweismaterial spricht eine andere Sprache.
Dies ist nichts anderes als eine von der Regierung ausgerichtete Subvention, ohne die die Robbenjagd gar nicht stattfinden könnte.
Viele Jahre lang hat die Regierung die Robben als willkommene Sündenböcke benutzt. Während die Überfischung der Meere, insbesondere von atlantischem Kabeljau übersehen wird, wurde der Mythos gefördert, dass die Robben mindestens teilweise am Rückgang der Fischbestände mitschuldig seien.
In Wahrheit sind die Robben ein Teil eines komplexen Ökosystems und teilen seit Millionen Jahren ihren Lebensbereich mit den Fischen. In der Tat besteht ein großer Teil der Robbennahrung in Fischarten, die selbst natürliche Feinde des Kabeljaus sind, und so wird ironischerweise ein gesunder Robbenbestand zum Wiederaufbau des Kabeljaubestandes beitragen.
Die kanadische Regierung beginnt jetzt zu realisieren, dass sie sich nicht mehr länger hinter den Robben verschanzen kann und verteidigt mit einem gewissen Grad an Ehrlichkeit die Robbenmassaker als eine kommerzielle Jagd, indem sie von einer "Ernte" von Robben spricht. In der Tat sehen die Leute vom DFO die Robbenjagd als lediglich eine andere Art von "Fischerei" und messen der Tatsache, dass es sich um Säugetiere handelt, keinerlei Bedeutung zu. Sie werfen ihren engen Blick nicht nur auf die einzelne Robbe sondern auf die Zukunft der gesamten Tierart. Der Managementplan von 2002 bis 2005 stützt sich auf einen im Jahre 1999 geschätzte n Robbenbestand von 5,2 Millionen Tieren, der auf 5,5 Millionen hochgerechnet wurde.
Die Bestandesaufnahme von 1999 selbst basierte auf einer aus Flugzeugen durchgeführten Zählung von Robbenbabys auf dem Packeis und beinhaltet eine sehr große Fehlermarge. Berechnet man nämlich ein Vertrauensintervall von 95 % könnte der Bestand sehr wohl nur 4 Millionen Tiere betragen. Die kanadische Regierung benutzt jedoch das viel niedrigere Vertrauensintervall von 60 %, was ihr einen großen Spielraum verschafft, um weit optimistischere Bestandesziffern auszuweisen und höhere Fangquoten für Robbenbabys zuzulassen.
Weil Sattelrobben nicht unter fünf Jahren trächtig werden und weil die Erfassung des Tierbestandes nur alle fünf Jahre stattfindet, kann die Auswirkung des diesjährigen Massakers auf die Robbenbevölkerung erst in zehn Jahren oder mehr voll erfasst werden.
Außerdem ist die Zahl der "geschlagenen und verlorenen" Robben weitgehend unbekannt.
Die Folgen dieser hohen Tötungsraten können nicht ermessen werden, und die kanadische Regierung agiert mit ihrer anmaßenden Art äußerst unverantwortlich.
Eine kürzlich von der Organisation "Respect for Animals" in England durchgeführte Meinungsumfrage zeigt, dass 79 % der Briten für ein Verbot der Robbenjagd sind. 73 % wünschen, dass England den Import jeglicher Robbenprodukte stoppt.
Diese Resultate sind identisch mit jenen, die von anderen Volksbefragungen in den letzten Jahren aufgezeigt wurden. 2003 ergab eine Volksbefragung in vier europäischen Staaten im Auftrag der IFAW 77 % Widerstand gegen die Robbenjagd.
In den Vereinigten Staaten, wo der Import von Robbenprodukten bereits verboten ist, sprechen sich 79 % der Bevölkerung gegen die Robbenjagd aus.
Sogar in Kanada, wo die Jagd beheimatet ist, zeigte eine kürzlich durchgeführte Volksbefragung, dass 64 % der Bevölkerung gegen die Jagd sind und 73 % sich gegen das Totschlagen von Robbenbabys aussprechen.
Kanada zeigt mit der entschlossenen Verteidigung der Robbenjagd seine Verachtung nicht nur gegenüber dem international geäußerten Widerstand, sondern auch gegenüber seiner eigenen öffentlichen Meinung.
Ein neuer Bericht "Public Morality and the International Seal Hunt" (Öffentliche Moral und Robbenjagd ) ist eben erst erschienen. Geschrieben wurde er vom Geistlichen und Professor Andrew Linzey, unter Mitarbeit von mehr als 60 führenden Ethikern, Philosophen und Theologen aus der ganzen Welt.
Der Bericht kritisiert die kanadische Robbenjagd klinisch und in Einzelheiten. Er verurteilt die Massaker rückhaltlos und ruft dazu auf, die Robbenjagd offiziell als illegal zu erklären.
Der Report kommt im weiteren zu dem Schluss, dass "in Abwesenheit einer Aktion der kanadischen Regierung anderer Regierungen handeln müssen. Regierungen müssen von der internationalen Gemeinschaft für ihre Duldung von Grausamkeit zur Rechenschaft gezogen werden."
Die Verfasser ermahnen die Regierungen, den Import von Robbenprodukten als dringende Angelegenheit zu verbieten, gemäß dem moralischen Imperativ, dass unnötige und anhaltende Leiden verhindert werden müssen.
Der Bericht schließt mit der Feststellung, dass "die kommerzielle Robbenjagd jeder moralischen Rechtfertigung entbehrt. Es gibt kein Land in der Welt, das in der Definition einer humanen Schlachtung die Häutung bei lebendigen Leib einschließt."
Ich und Andere, die heute hier sind, waren in den frühen Achtzigerjahren als Kämpfer gegen die Robbenjagd dabei, als diese ihren früheren Höhepunkt des Blutvergießens erreichte. Die kanadische Regierungspolitik was damals gefühllos und grausam, und erst ein europäisches Einfuhrverbot für Pelze von Whitecoat und Bluebacks sowie ein Boykott gegen kanadische Meeresfrüchte - Produkte zwang Kanada zum Handeln.
Heute wird das europäische Einfuhrverbot von den Robbenjägern umgangen, die Jagd ist schlimmer denn je und es sieht aus, als ob es ein weiteres Mal externen politischen Druck, einen erneuerten Boykott von kanadischen Meeresfrüchte - Produkten und eine Tourismusblockade brauchen wird, um dem Abschlachten ein Ende zu setzen.
Ich habe Ihnen im Rahmen meiner Aussage einen letzten ominösen Videoclip zur Beweisaufnahme zu zeigen.
Die Robbenjäger wollen nicht beobachtet werden und versuchten das Filmen ihrer Tätigkeit zu verhindern. Sie gingen auf die Beobachter los, die einen Abstand von 10 Metern zwischen sich und den Jägern einhalten müssen. Die Jäger wissen dies. So rannten sie fortwähren den Beobachtern entgegen, unter Brüllen, diese seinen keine 10 Meter entfernt, sowie mit physischen Gewaltandrohungen, die in Anbetracht der scharfen Messer und Gewehre dieser Männer ernst genommen werden mussten.
Was war die Reaktion der anwesenden Überwachungsbeamten? Null!
Was wird die Reaktion des DFO sein? Es ist zu befürchten, dass es die "Einschüchterung" der Jäger zum Vorwand nehmen wird, um in Zukunft die Anwesenheit von Beobachtern noch mehr zu beschränken und auf diese Weise zu verdecken, was auf dem Packeis vor sich geht.
Kanada steht heute wegen der Robbenjagd vor Gericht. Der grausame Tod von Hunderttausenden von jungen Robben jährlich ist eine Beleidigung unseres moralischen Empfindens.
Ich ersuche Sie, Kanada wegen dieses wahrhaft schrecklichen Verbrechens gegen die Natur schuldig zu sprechen.
Mark Glover
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